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Bryum schleicheri var. latifolium (Schwägr.) Schimp.

Synonyme: Bryum barbatum Wilson ex Hunt, Bryum elegans var. carinthiacum (Bruch & Schimp.) Breidl., Bryum turbinatum var. latifolium (Schwägr.) Bruch & Schimp.

Systematik: Equisetopsida > Bryidae > Bryaceae > Bryales > Bryaceae > Bryum

Deutscher Name: Breitblättriges Schleichers Birnmoos

Meinunger & Schröder (2007), Bd. 3: Nr. 784

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  • Deutschland: 3

Habitat/Ökologie (Meinunger & Schröder 2007)
Gehört zu den auffälligsten und attraktivsten Erscheinungen unserer gesamten Moosflora, die Abbildung in Nebel & Philippi (2001: 94) gehört hierher. In offenen, früher meist extensiv beweideten Quellfluren über neutralen bis schwach sauren Gesteinen. Begleiter sind: Philonotis-Arten, Dicranella palustris, Warnstorfia exannulata. Soziologische Angaben aus dem Erzgebirge: Kästner (1938), siehe auch ...

Verbreitung (Meinunger & Schröder 2007)
Sehr selten in einigen höheren Mittelgebirgen, besonders im Schwarzwald, einmal im Allgäu: NW, HE: Hochsauerland: 4717/1+2: Quellgebiete am Neuen Hagen und südlich Willingen, F. Koppe (1977); Gebirgsbäche bei Willingen, 750 m, Grebe, 01.09.1989, im Herbar Laubinger, Göttingen, reiches Material (!); Niedersfeld, Hochheide „Neuenhagen“; Quellbach, ca. 750 m, 27.07.1932, Herbar K. Koppe, HAL (!); ...

Bestand und Gefährdung (Meinunger & Schröder 2007)
Früher an geeigneten Stellen in größeren Beständen. Im Hochsauerland, von wo in mehreren Herbarien reichlich Material vorliegt, scheint die Art verschwunden zu sein, auch auf einer gemeinsamen Exkursion mit C. Schmidt konnten wie sie nicht bestätigen. Heute noch im Hochschwarzwald mit stark rückläufiger Tendenz sowie in winzigen Resten im Thüringer Wald. Die Verbreitung im Allgäu bedarf noch der ...