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Physcomitrella patens (Hedw.) Bruch & Schimp.

Synonyme: Aphanorrhegma patens (Hedw.) Lindb., Phascum patens Hedw., Physcomitrium patens (Hedw.) Mitt.

Systematik: Equisetopsida > Bryidae > Disceliaceae > Funariales > Funariaceae > Physcomitrella

Deutscher Name: Ausgebreitetes Kleinblasenmützenmoos

Meinunger & Schröder (2007), Bd. 2: Nr. 720

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  • Deutschland: 3

Habitat/Ökologie (Meinunger & Schröder 2007)
Niedrige, grüne bis hellgrüne, meist geschlossene Rasen oder Herden auf basenreichen, lehmigen, tonigen oder sandigen, meist schlick- und nährstoffreichen, ständig feuchten Böden. Hauptverbreitung auf trockenfallenden Schlammflächen in großen Flusstälern sowie in abgelassenen Teichen und Talsperren, daneben aber auch in nassen Kies- und Lehmgruben, auf nassen Äckern, Wiesen und Weiden sowie auf ...

Verbreitung (Meinunger & Schröder 2007)
Von der Ebene bis in die submontane Stufe und ins Alpenvorland. Hauptverbreitung in den großen Flusstälern von Rhein, Weser, Elbe, Oder und Donau. Im übrigen Flach- und Hügelland hauptsächlich in Teichgebieten, sonst sehr zerstreut bis selten und auf weiten Strecken fehlend. Im Süden im Alpenvorland ziemlich regelmäßig auf nassen Waldwegen.

Bestand und Gefährdung (Meinunger & Schröder 2007)
Die Art ist kurzlebig und kann unter günstigen Bedingungen rasch große Bestände aufbauen. Durch Flussregulierungen und intensive Teichwirtschaft hat sie viele Wuchsstellen verloren. Außerhalb von Naturschutzgebieten findet sie an Talsperren, in Kiesgruben und auf nassen Feld- und Waldwegen geeignete Überlebensmöglichkeiten, sie ist für das Gesamtgebiet als gefährdet einzustufen: RL 3.