Habitat/Ökologie (Meinunger & Schröder 2007) Pflanzen kätzchenförmig beblättert, in hellblau- bis graugrünen Rasen, die etwas an kräftige Formen von Cephalozia bicuspidata erinnern. Kalkmeidende, nordischalpine Art. Auf offenen, sandigen, feuchten Böden oberhalb der Baumgrenze, meist in Schneetälchen. Kennart des Polytrichetum sexangularis. Soziologische Aufnahme bei Eggensberger (1994). Begleiter sind: Polytrichum sexangulare, Pohlia drummondii, Kiaeria starkei, Anthelia juratzkana und Gnaphalium supinum.
Verbreitung (Meinunger & Schröder 2007) Nur in den Hochalpen an kalkfreien Stellen, besonders im Oberallgäu:BY: Alpen: Familler (1917); K. Koppe (1964); Eggensberger (1994); R. Lübenau (!); 8528/3 Zeiger S Nebelhorn, 25.09.1992, R. Lübenau und (!!); 8528/4 Über dem Schrecksee bei Hinterstein, 22.08.1935, F. & K. Koppe (HAL !); 8727/2 Rappenseehütte, Anstieg zum Linkerskopf, 06.08.1935, F. & K. Koppe (HAL !); 8431/1 Hochplatte, Nordseite am Gamsanger, 2020 m, 15.08.1991, leg. P. Eggensberger, det. R. Lotto (!).
Bestand und Gefährdung (Meinunger & Schröder 2007) Die Art findet sich nur an wenigen, eng begrenzten Sonderstandorten. Die Bestände sind klein, erscheinen aber nicht bedroht und sollten, besonders von herbarisierenden Bryologen, geschont werden.