Habitat/Ökologie (Meinunger & Schröder 2007) Kräftige, weiche, zerfallende, gelbbräunliche Rasen auf feuchtem, wohl kalkarmem Gestein und Holz in Nordeuropa. Ältere Angaben aus den österreichischen und schweizer Alpen sind nach Grims (1999) zu streichen. – Hygrohypnum alpinum (Lindb.) Loeske Auf Silikatgestein in der alpinen Stufe der Zentralalpen: Grims (1999). Eine Angabe aus dem Südschwarzwald in Düll (1994a) gehört nach Nebel in Nebel & Philippi (2001) zu Hygrohypnum duriusculum. Die Art ist damit für unser Gebiet zu streichen.
Verbreitung (Meinunger & Schröder 2007) Es liegt nur eine alte Angabe vor: BY: Alpen: 8532/4 „In den mitteleuropäischen Alpen von mir 1924 am Schachen bei Partenkirchen aufgefunden“, Mönkemeyer (1927). Düll (1994a) gibt an, einen von Loeske bestätigten Beleg in M gesehen zu haben. Ein uns am 08.10.2003 unter H. alpestre zugeschickter Umschlag aus München enthielt nur ein leeres Konvolut, Belegmaterial bekamen wir nicht zu sehen. Wir nehmen die Art auf die Autorität von Mönkemeyer (und Loeske?) hin hier auf, es handelt sich um den bislang einzigen Nachweis in Mitteleuropa.
Bestand und Gefährdung (Meinunger & Schröder 2007) Die Art wurde nie wieder bestätigt. Nachforschungen am Wuchsort sowie nach in anderen Herbarien eventuell vorhandenem Belegmaterial wären sehr zu wünschen. RL 0.